New Firefox GUI - Text

Großansicht: Mockup 1, Mockup 2


Das Interface eines Browsers sollte möglichst minimal sein und dem User viele Freiheiten bieten. Anstatt die Menüs in kleine Buttons zu pferchen, schlage ich vor, sie an anderer Stelle unter zu bringen und ihnen mehr „Raum“ zu geben. Ideal wäre dafür ein frisch geöffneter, leerer Tab. Dieser bietet genug „Oberfläche“ und hat den Vorteil, dass die Bedienelemente wegfallen, sobald man eine Internetseite aufruft. Diesen ehemalig leeren Tab könnte man zu einer Art „zweitem Desktop“ („Fire-Desktop“) umfunktionieren, in dem alle Elemente in Form von Widgets darauf positioniert werden. Dadurch würde man der oft geforderten Anpassbarkeit Rechnung tragen und dem User weitestgehend entscheiden lassen, wie er die neu gewonnene Oberfläche nutzt und gestaltet.

Klickt der User z.B in der „Sub-Navigationsleiste“ auf „Lesezeichen“, wird anstatt einer Dropdown-Liste die komplette untere Seite zum Anzeigen der Informationen genutzt. Dies erlaubt es, bessere Darstellungsmethoden zu wählen als bisher. Die Browser-Chronik könnte um einen Zeitlinien- und Baumdarstellungsmodus erweitert werden. Zusätzlich finde ich, dass Firefox unbedingt einen guten RSS-Reader von Beginn an mitliefern sollte, da RSS-Feeds zu einem fester Teil des Internets geworden sind (von der Handhabung her könnte man sich am „Brief-Reader“ orientieren).


Über die Widgets:

Wie bereits geschrieben, wäre jedes Element innerhalb des „Fire-Desktops“ ein Widget. Durch einen Klick auf das Schloss in der unteren rechten Ecke entsperrt man diese. Danach lassen sich die verschiedenen Widgets frei positionieren, ihre Größe ändern, verschiedene Widget-Skins wählen (groß-bunt oder minimalistisch-klein), Widget-Optionen anpassen, neue Widgets hinzufügen und bestehende entfernen. Viele würden sich sicherlich darüber freuen, wenn sie ein Desktop-Hintergrundbild frei wählen könnten.


Neue Widgets installiert man über die Mozilla Add-on-Seite, die eine extra Unterkategorie „Widgets“ enthalten sollte. So könnte der User seinen „Fire-Desktop“ individuell einrichten, was einen erheblichen Mehrwert darstellen dürfte.


Mit der Zeit würden sich immer mehr, neue, sinnvolle Möglichkeiten für den „Fire-Desktop“ finden. Weshalb eine möglichst offene Gestaltung des Desktops wichtig ist.


Grüße

Paradiesstaub


PDF: Firefox GUI – Eine Idee


Eine-Zeile-GUI - Mockup - GER

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Ein Vorgang, den ich ziemlich oft wiederhole, ist das Löschen eines Teils einer URL, um mir die Startseite anzusehen (Link → Blog-Eintrag → Hauptseite). Einfacher könnte man die Hauptseite über einen Knopf in der URL-Bar erreichen. Dieser Knopf sollte nur durch einen Doppelklick ansprechbar sein, um den User nicht beim Eingeben einer URL zu behindern.


URL-Pic1


Ich wurde von zwei Programmen inspiriert: GNOME – Nautilus & Google Chrome

Der GNOME-Dateimanager Nautilus erlaubt es dem User, per Klick einfach in höher gelegene Ordner zu springen. Man könnte dies ebenso einfach in Firefox handhaben.


URL-Pic2


Mit einem einfachen Doppelklick könnte man so zur Hauptseite wechseln und dabei ein paar Schritte einsparen. Google Chrome hebt bereits den wichtigsten Textteil einer URL hervor, ohne weitere Funktionen anzubieten.


URL-Pic3


Das Hervorheben des wichtigsten Textteiles (bei meiner Idee) sollte dezent geschehen und den User nicht „stören“. Zudem könnte man den Knopf so gestalten, dass er nur sichtbar ist, wenn die Maus über ihn fährt, um das Gesamtbild des Firefox zu wahren.


Ein Doppelklick auf den Knopf = Browser öffnet Hauptseite

Ein Doppelklick außerhalb des Knopfes in die URL = Browser unterlegt die URL (Entspricht der Aktion. die zurzeit nach einem Doppelklick auf die URL erfolgt.)


Das war’s für heute, Grüße

Paradiesstaub


PDF: Vorschlag um die URL-Bar zu verbessern

Vorschlag um die URL-Bar zu verbessern

Diese Idee ist auf mein Konzept angepasst, dass ich für die Mozilla Design Challenge 09 eingereicht hatte. Ohne den Inhalt der Tabs zu kennen, versuche ich mittels Baumstruktur Interessengebiete in Gruppen zu fassen.


Da es hier im Detail darum geht, nach welchen Regeln Tab-Gruppen erstellt werden, sollte dieser Gedankengang für andere Konzepte übertragbar sein. Das angestrebte Ziel ist es, möglichst wenige, gut sortierte Tab-Gruppen am Ende zu erhalten. Um meine Idee nahe zu legen, erkläre ich sie zunächst Schritt für Schritt und danach erst, warum etwas passiert.


Browser wird geöffnet. Dabei wird ein „Geburtsbaum“ eingerichtet und die Startseite geöffnet. Wie der Name „Geburtsbaum“ schon sagt, werden hier Bäume geboren, genauer gesagt Tab-Bäume. Der erste Ast in diesem Baum ist die Startseite. Für den „Geburtsbaum“ gilt eine extra Regel: „Alle Tabs (Superior Tabs), die neu geöffnet werden, gehören anfangs dem „Geburtsbaum“ an. Erst wenn von einem neuen Tab (Superior Tabs) aus ein weiterer Tab (Sub Tab) geöffnet wird, werden diese zwei zusammenhängenden Tabs in eine eigene Tab-Gruppe überführt“. Diese Auskopplung gilt solange die Tab-Gruppe aus mehr als einer Seite besteht“. „Superior Tabs“ sind Tabs die durch das Klicken auf das Plus-Zeichen oder per STRG+T entstehen – „ Sub Tabs“ entstehen beim Öffnen eines Links von einer Seite zu einer anderen (z.B. durch einen „mittleren Maustaste“-Klick auf einen Link). Dieser Geburtsprozess der Tab-Gruppen verhindert, dass ein User 50 Tabs mit STRG+T öffnet und er danach 50 Tab-Gruppen hat. Die weiteren Ausführungen beschäftigen sich ausschließlich mit der Baumstruktur eines Tabs, der diesen Geburtsprozess durchlaufen hat und somit eine eigene Tab-Gruppe darstellt (kurzum, nur mit „Sub Tabs“).


Bisher würde das Ganze so aussehen:


Bild1


Der oberste Punkt auf dem Bild (der Stern) ist der Starter, er begründet die Gruppe. Darunter ist die erste Seite (Seiten und Tabs sind weiße Kästchen), von der ein Tab abgeleitet wurde.


Da das Generieren von Tab-Gruppen nach der obigen Regel wenig Sinn für „erwachsene Tabs“ macht, habe ich mir eine weitere Regel ausgedacht: „Werden von einer Seite mehr als zwei Tabs geöffnet, wird die Tab-Baum-Struktur solange hochgegangen, bis die vorliegende Regel das nächste Mal verletzt wird oder bis der Tab-Starter erreicht ist, um einen Ast auszuhängen und eine neue Ast-Gruppe zu bilden“.

Diese Regel scheint etwas kompliziert, doch Grafiken helfen diese leichter zu verstehen.


Bild2Bild3













Wie man auf den Bildern sieht, wird die neue Gruppe (gelb) in den bisherigen Baum eingebunden. Dies hat den Vorteil, dass die Zuordnung weiterhin anpassbar bleibt. Da der User zwischen den einzelnen Tabs hin und her springen kann, muss die Baumstruktur flexibel sein, dies zeigt folgendes Beispiel. Wir nehmen an, dass ein User zunächst mehrere Tabs und dann anschließend weitere Tabs an einem höher gelegenem Knotenpunkt erstellt. Dies hätte zur Folge, dass eine weitere Ast-Gruppe gebildet wird und sich die Baum-Struktur der zweiten Ast-Gruppe verändert.


Bild4

Da nicht nur neue Tabs geöffnet, sondern auch Tabs geschlossen werden können, stellt sich bei dieser Baumstruktur die Frage, wie sie sich verhält und vor allem, wie sie sich verhält, wenn Tabs/Knotenpunkte geschlossen werden, die für mehrere Ast-Gruppen von Bedeutung sind. Beim Schließen eines Tabs werden die unteren Strukturen einfach an den nächst höheren Knotenpunkt angehängt. Sind die Bedingungen, um eine Ast-Gruppe darzustellen, nicht mehr erfüllt, wird die Gruppe aufgelöst und in die obere eingegliedert. Wird allerdings wie im nächsten Bild ein wichtiger Verbindungsknoten gelöscht (ist auf dem Bild mit einem ‚x‘ markiert), stellt sich die Frage: „Welche von den beiden Gruppen darf jetzt den von beiden beanspruchten Tab einbinden?“.


Bild5aBild5b













Die Antwort ist, dass der Tab der Gruppe angehört, die ihn zuletzt besaß. Dadurch wird verhindert, dass einzelne Tabs ständig zwischen den verschiedenen Ast-Gruppen hin und her springen.


Bis jetzt war es für den User relativ egal, welche Tabs welcher Ast-Gruppe angehören und ob eine Ast-Gruppe erstellt oder aufgelöst wird, da er nach meinem Konzept noch alle Tabs wie gewöhnlich geöffnet hat. Erst wenn eine Tab-Ast-Gruppe minimiert wird, bekommen die darin enthaltenen Tabs eine Bedeutung, da sie fest ausgelagert werden. Siehe Bild: Es zeigt eine Tab-Ast-Gruppe, auf die einmal geklickt wurde (auf dem Bild sind zwei minimierte Tab-Gruppen zu sehen).


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Es wäre sehr ärgerlich, wenn man in einer minimierten Ast-Gruppe ein paar Tabs löschen würde und plötzlich die ganze Ast-Gruppe verschwindet, da diese nicht mehr der Regel entspräche und somit woanders eingegliedert würde. Um dieses zu verhindern, schlage ich das Einfrieren der minimierten Tab-Struktur vor. Dadurch wäre es möglich, einzelne Tabs zu löschen, ohne dass die Ast-Gruppe woanders eingegliedert wird. Stellt der User aus einer minimierten Tab-Ast-Gruppe einen einzelnen Tab wieder her, so wird dieser „aufgetaut“ und es gelten die Standardregeln.


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Bild7c

























Beim Speichern einer Tab-Gruppe wird die zugrunde liegende Baum-Struktur mitgespeichert. Da der User weitere Tabs einer bereits gespeicherten Gruppe hinzufügen kann, schlage ich vor, diese direkt unterhalb des Starters einzubinden, was zur Folge hätte, dass die bisherigen Gruppen-Strukturen nicht beeinflusst würden.



Der Vorteil dieser Methode:

Sie ermöglicht es einem, viele Internetseiten in wenige, strukturierte Gruppen zusammen zu fassen, deren Struktur ableiten lässt, woher man kommt. Ein kleines Beispiel: Nehmen wir an, das folgende Bild würde eine Google-Suche darstellen, dann wäre die erste Seite das Google-Suchergebnis. Verschiedene Suchergebnisse würden in Form von geöffneten Tabs darauf folgen. Einer dieser Tabs wäre ein Wikipedia-Artikel, von dem wir aus weitere Links öffnen. Solange wir dabei nicht mehr als zwei Tabs von einer Seite aus öffnen, gehört die ganze Struktur der „Google-Gruppe“ an (rot). Erst wenn der User mehr als zwei Tabs von einer Seite aus öffnet, wird eine neue Ast-Gruppe gebildet (gelb). Diese beinhaltet alle Tabs des Baumes bis hin zum Wikipedia Artikel (der auch enthalten ist). Für den User ist es nicht so wichtig genau zu wissen, wie die zweite Tab-Gruppe entstanden ist. Für ihn ist vielmehr wichtig, dass er in der zweiten Tab-Gruppe sieht, woher er kommt, nämlich von Wikipedia.


Bild3



Nachteil:

Der User wird in den meisten Fällen nicht verstehen, warum eine neue Tab-Gruppe gebildet wurde (dies ist meiner Meinung nach zu vernachlässigen, da der gewünschte Effekt erzielt wird). Wie tauglich letztendlich meine vorgeschlagen Methode ist, kann nur ein Feldtest beweisen.


Anfügen möchte ich hier noch, dass ich automatisierte Konzepte für wesentlich geeigneter halte als Konzepte, die das Tab-Gruppieren dem User überlassen. Zudem sollte immer darauf geachtet werden, das möglichst wenige Klicks nötig sind und die Mauswege kurz gehalten werden. Soweit zu dieser Idee. Mich würde interessieren, was ihr darüber denkt und wo ihr die Stärken/Schwächen seht.



Grüße

Paradiesstaub



PDF: Idee – Wie man Tabs sinnvoll gruppieren könnte

Creative Commons-Lizenz: Namensnennung 3.0 Vereinigte Staaten von Amerika

Diese Idee beschäftigt sich mit einem Dilemma der analog niedergeschriebenen Schrift. Beim Beschreiten eines Gedankenganges zwingt uns die Sprachstruktur oftmals, nicht all zu sehr auszuschweifen, um auf dem angepeilten Weg zu bleiben. Doch sind Gedanken nicht so linear wie unsere Schrift, wir haben Gründe, warum wir zu einem bestimmten Ergebnis kommen. Man könnte sagen, dass unsere Gedankengänge seitliche Äste haben, die begründen, warum wir den eingeschlagenen Weg beschreiten. Würde man all diese Gründe in einem Text unterbringen, würde er unnötig wachsen und in gewisser Weise vom „Kern-Thema“ abweichen. Das Problem wurde teilweise bereits in der analogen Welt erkannt, indem man den Vermerk erfand, das *-Zeichen. Heute, da wir vermehrt in einer digitalen Welt leben, zählen die Restriktionen von damals nicht mehr, es gibt keinen Grund, warum ein Vermerk am Ende eines Textes stehen sollte und warum man sich dabei derart kurz zu fassen hat.



Hier mein Vorschlag:

Ein neues Schriftzeichen muss her, ein interaktives (für diesen Blogbeitrag schreibe ich einfach mal *²). Beim Lesen eines Textes könnte man dann wahlweise auf das „Vermerk-Zeichen“ klicken, worauf der bisherige Text weitestgehend durch eine Textbox überlagert werden würde. Wie groß das Zeichen/die Textbox sein sollte, das Erscheinungsbild, die Bedienung, die Bedienelemente usw., dass sind Fragen, die man noch ausdiskutieren/-denken müsste. Wichtig wäre allerdings, dass man einen internationalen Standard (W3C) definiert, damit ein problemloses Arbeiten auf allen Geräten und Plattformen mit *² gewährleistet werden kann. Auch sollte über die Einbindung anderer Medien nachgedacht werden (Audio, Bild, Video).


Den Unterschied von einer solchen „Textbox“ zu einem herkömmlichen Link würde ich wie folgt beschreiben: Sternchen hoch zwei ist für längere Ausführungen, die es nicht wert sind, dass man eine Extraseite für sie erstellt. Dabei ist *² auch inhaltlich anders, da ein Link meist auf fremde Inhalte/auf ganze Seiten verweist. Wohingegen *² hauptsächlich auf eigene Inhalte verweisen und diese wahlweise (liegt am Autor) so darbietet, dass sie sich nahtlos in den Ursprungstext einfügen. Dies ermöglicht Texte, die kurz und zugleich sehr informell sein können, je nachdem wie man den Text liest.



1. Anwendungsbeispiele:

Beim Niederschreiben dieser Idee erwähnte ich, dass man ein neues Zeichen für den digitalen Vermerk erstellen sollte. Hinter dem letzten Punkt wäre z.B. ein guter Platz für einen solchen Vermerk. Dieser könnte so aussehen: „Das neue Zeichen sollte sich harmonisch in das Schriftbild einfügen…. Es sollte einen hohen Wiedererkennungswert haben… Farblich hervorgehoben werden, ähnlich wie ein Link, nur in einer anderen Farbe…. blablabla“. Die Informationen die in dem Vermerk stehen würden, wären nur für den interessierten Leser von Bedeutung. Menschen, die den Text überfliegen, würden nicht „unnötig“ mit Details belästigt. Das *² wäre in gewisser Weise ein Stilmittel, dass genauso wie alle anderen Stilmittel, wenn richtig dosiert, bereichernd wirkt.



2. Anwendungsbeispiele:

Ein weiteres gutes Anwendungsbeispiel dürften eBooks sein. Wer sagt uns denn, dass digitale Bücher aussehen müssen wie analoge Bücher? Wäre es nicht schön ein Buch zu haben, das nach persönlichem Gusto zeigt, was uns interessiert? Dafür könnte man Textboxen z.B mit Tags versehen. Bevor man anfängt ein eBuch zu lesen, würde man dann im „Inhaltsverzeichnis“ Haken an den Themen setzen/entfernen, die einen interessieren oder eben nicht. Dadurch würden bestimmte Textpassagen von Anfang an, ein- oder ausgeblendet. Meine Eltern stehen z.B. total auf Informationen zur Umgebung/Kultur (wie viele andere Menschen auch), mir kommen sie aber meist total überflüssig vor (die Infos :P), da ich mich nicht so sehr dafür interessiere. *² könnte ein Weg darstellen, die Bücher etwas mehr an die verschiedenen Menschen anzupassen. Auch wenn es bestimmte Grenzen hätten, würde es die Möglichkeiten eines herkömmlichen Buches bei weitem in den Schatten stellen. So könnte man z.B in Lernbüchern die Informationsmenge an die eigenen Bedürfnisse anpassen, was einen großen Gewinn darstellen dürfte.



3. Anwendungsbeispiele:

Online-Zeitungen könnten *² dazu nutzen, ihre Texte kurz zu halten und gleichzeitig tiefgehendere Informationen bereitstellen. Ein Autor, der z.B. vergangene Geschehnisse zusammen fasst, könnte diese mittels *² auslagern, so dass der informierte Leser gleich von Beginn an nur Neuheiten liest (hier ist natürlich Augenmaß gefragt!). Oder wenn ein Artikel auf eine Umfrage eingeht, könnte man mit einem *²-Feld angeben, wer diese Umfrage in Auftrag gegeben hat, wie die Fragestellung genau lautete, wer befragt wurde usw…


Ansatzweise erfüllen Infoboxen diese Aufgabe schon, doch würde *² in vielen Fällen mehr Sinn machen, da *² den Autor nicht so sehr nötigt, die Informationen stark komprimiert darzustellen.



Ideen zur Navigation und Darstellung:

Am liebsten ist mir immer, wenn der User möglichst viel selbst bestimmen kann und die Darstellung schlicht ist. Es sollte möglich sein, verschiedene Layouts zu wählen und eigene zu erstellen. Mir schwebt eins vor, das keine Knöpfe hat und sich mit einem stufenlosen, durchsichtigen Übergang in den Text einfügt (als Übergang für den Rand). Die Textbox würde ich in ein Verhältnis zur Höhe und Breite des sichtbaren Textes setzen (z.B. 20% kürzer als der Ursprungstext – horizontal, 40% vertikal). Falls die Größe der Box nicht ausreichend ist, kann man mit der Maus den Text „greifen“ und nach unten/oben ziehen (wahlweise auch Mausrad/Pfeiltasten). Je nachdem wie feste/schnell man dies macht, bewegt sich der Text in dem Feld auf/ab. Man sollte die Box durch ein Doppelklick schließen können (irgendwohin, nur nicht auf einen Link = Gewährleistung von leichter Bedienbarkeit durch PC & Handy). Ich bin ein Freund von ästhetischen Anwendungen, die einen nicht an Windows 95 erinnern, trotzdem sollte es möglich sein, einen Scrollbalken und weitere Knöpfe wahlweise einzubinden.



Zusammenfassung:

Die drei Beispiele zeigen bereits interessante Möglichkeiten auf, wie man mit Hilfe von *², Informationen auf digitalem Papier besser strukturieren könnte. Die Tragweite der Idee ist auf den ersten Blick nicht recht sichtbar, doch mit ein wenig Phantasie erkennt man die Möglichkeiten (liegt an unserer bisherigen „Denkgewohnheiten“). Weitere Ideen und Ausbaumöglichkeiten sollten sich mit mit der Zeit von selbst ergeben. *² hat das Potenzial, das digitale Papier, und damit den Schreibstil, in Zukunft prägend zu beeinflussen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Vermerken ist *² nicht nur eine Ergänzung, sondern kann auch eine Vertiefung des Inhaltes in passender Form darstellen. Die digitale Technologie ist ziemlich jung. Wir haben noch gar nicht richtig angefangen zu begreifen, was damit alles möglich ist und welche Grenzen dadurch nichtig werden.



PDF: Stern Hoch Zwei – Ein Digitales Upgrade


Creative Commons: Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland

bild-71Kurze Einführung:

Mit meiner Idee möchte ich durch möglichst wenigen, einfachen Schritten, das Auffinden und Weiter-verarbeiten von Daten verbessern. Im Grunde genommen ist das Ganze eine Verbindung zwischen mehreren Archiven, verschiedenen Suchfunktionen und „öffnen mit“.


Funktionsweise:


Um Suchergebnisse blitzschnell angezeigt zu bekommen, muss man vorab die Daten katalogisieren und ordnen. Dies übernimmt ein Programm, dass fortwährend im Hintergrund läuft und bei geringer Auslastung des Computers seine Arbeit aufnimmt. Dabei werden nur bestimmte Ordner durchforstet und bestimmte Dateiendungen erfasst (Pfad, Größe, Name und weitere Informationen z.B. ID3 Tags, GPS-Informationen in Bildern) und Mini-Bilder erstellt. Eine Dateiauswahl der Suche könnte so aussehen:

odt, doc, pdf, mp3, ogg, jpg – im persönlichen Ordner erfassen


Dabei sollte es das Programm nicht belassen, sondern wahlweise auch das Adressbuch und die empfangenen E-Mails auflisten.

Zusätzlich sollte die Suchfunktion von Lokal auf Internet umzustellen sein, um bereits im Suchfenster Zugriff auf seine Lesezeichen und die verschiedensten Internetsuchmaschinen zu erlangen.

Kern dieses Suchfeldes ist es: Den Zugang zu Daten, die im Fokus des Interesses des Users sind, blitzschnell zu gewähren und alle anderen zu ignorieren.



Oberfläche und Bedienung:


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Die Suchfunktion kann sowohl per Maus wie per Tastatur gesteuert werden. Als Tastenkürzel schlage ich Strg+Alt+F vor. Dateien, die durch die Suche angezeigt werden, sollen u.a. auch per drag & drop genutzt werden können (z.B. um sie auf einen USB-Stick zu kopieren).

Die Tabelle unten zeigt die Funktionsweise per Tastatur, mit der ich die einfache Handhabung sowie die sich dadurch ergebenden Möglichkeiten, verdeutlichen möchte. Um Strg+Alt+F nicht immer ausschreiben zu müssen, wird dieses mit „Start“ abgekürzt. Die blaue Farbe beschreibt den Internet-Modus.


Gedrückte Tasten Folgende Aktion
Start (leeres Suchfeld) + Enter Persönlicher Ordner wird geöffnet
Standard Internetseite wird geöffnet (den Voreinstellungen des Browsers entsprechend)
Start (leeres Suchfeld) + „Pfeil runter“ Zeigt die letzten 10 genutzten Dokumente
Zeigt die letzten 10 besuchten Internetseiten
Start (leeres Suchfeld) + „Pfeil hoch“ Zeigt die am häufigsten 10 genutzten Programme (zeigt die Suchliste von unten nach oben an – unterster Treffer wird automatisch markiert)
Zeigt die 10 am häufigsten benutzten Lesezeichen an (gleiches Prinzip wie im lokalen Modus)
Start (leeres Suchfeld) + „Pfeil rechts/links“ Wechselt den Suchmodus Lokal/Internet
Wechselt den Suchmodus Lokal/Internet (im Internet-Modus kann zudem mit weiterem „Pfeil rechts“-Drücken die Internet-Suchmaschine ausgewählt werden). Nach einer erfolgten Suche kann wieder mit einem Tastendruck zwischen den Suchmodi gewechselt werden.
Start + „beliebiger Text“ Suchmaschine zeigt erste 10 Treffer
Zeigt Seiten-Vorschläge und evt. Lesezeichen
Start + „beliebiger Text“ + Enter Markierter Treffer wird mit dem Standard- Programm geöffnet (erster Treffer wird automatisch markiert)
Markierter Treffer wird ausgeführt (gewählte Internetseite/Lesezeichen geöffnet)
Start + „beliebiger Text“ + „Pfeil runter/hoch“ Markierung wechselt zwischen den Suchtreffern
Markierung wechselt zwischen den Suchtreffern
Start + „beliebiger Text“+ 2x schnell „Pfeil runter“ Springt zu den nächsten 10 unteren Suchtreffern
Springt zu den nächsten 10 unteren Suchtreffern
Start + „beliebiger Text“ + „Pfeil rechts“ + Enter Markierter Treffer wird mit dem Sekundär- Programm geöffnet (weiteres „rechts drücken“ wählt ein anderes Alternativprogramm an)



Das Suchfeld soll „verstehen“ können:


– Daten, die zuletzt und oft aufgerufen werden, sollten höher gelistet werden.


– Gibt der User z.B. „Name eines Musikers“ und „Musik“ in das Suchfeld ein, sollte die Suche vorwiegend Musikdateien präsentieren.


– Wurde ein Musiktitel gewählt + Enter gedrückt und es ist bereits ein Musikprogramm gestartet, sollte sich der neue Titel in die Playliste einreihen.


– Zudem sollte die Suchmaschine auch einfache Befehle ausführen können, solange nicht eine Datei mit dem entsprechendem Namen bereits existiert. Z.B.: „new mail“, „odt new“, „start gimp“ ….


– Die Vergabe von Schlagworten für bestimmte Ordner sollte möglich sein. Z.B. „m“ für Musik….


– Die Suche soll, je nach dem, was für Daten sie anzeigt, die angegebenen Informationen variieren (es sollte einen großen Unterschied zwischen einem Bildeintrag und einem Adresseintrag geben).


– Buchstabendreher sollten das Suchsystem nicht zu sehr verwirren!


– Wählt man zum zweiten Mal „Datei archivieren“ (ein Archiv ist bereits geöffnet), wird man gefragt, ob man die Datei nicht in das bereits bestehende Archiv integrieren möchte.


– Wenn man im Internet ist, sollte man per drag & drop in das Ubuntu-Suchfeld beliebige Internet-Suchmaschinen hinzufügen können.


– Gibt es keinen Eintrag in dem Suchindex, so soll die „vollständige-Standard-Suche“, nach diesem Begriff vorgeschlagen werden.



Konfigurations-Möglichkeiten der Suche:


Durch einen Rechts-Klick in die Suchleiste kann man die Optionen aufrufen. Dort können dann die Ordner/Daten und die Anzeigereihenfolge konfiguriert werden (Ordner/Daten können explizit ausgeschlossen werden – evt. auch direkt über die „Standard-Ordneroption“). Unter anderem sollte man wählen können, ob man „mini-Vorschaubilder“ haben möchte und ob die Internetsuchmaschine Suchvorschläge einreichen darf.

Da die interne Archivierung und die strukturierte Aufarbeitung von persönlichen Daten viel Auskunft über den Besitzer des Computers preisgeben kann, wäre es ratsam, die Datei zu verschlüsseln und nur mit „root-Rechten“ einsehbar zu machen.



Schlusswort:


Mir ist bewusst, dass wahrscheinlich nicht alle von mir vorgeschlagenen Funktionen umsetzbar sind, doch auch sie wollen einmal gedacht und vorgetragen sein, damit andere zum Denken angeregt werden und wir neue Wege gemeinsam beschreiten können. Die hier vorgeschlagene Such-Methode wäre ein sehr mächtiges, ziemlich intuitives Werkzeug, um den Computer schnell und effektiv zu nutzen. Ihre Funktionsweise eignet sich sicherlich auch, um Handys zu bedienen.

Kurz um, ich würde liebend gerne meinen Computer und andere Geräte über ein solches Suchfeld bedienen und hoffe, dass ein Entwickler meine Begeisterung teilt und diese wunderbare Idee in die Tat umsetzt.



Zusatz – Fortführende Idee


Meiner Meinung nach fehlen im Archivierungsprogramm noch zwei Knöpfe

Bilder verkleinern“ und „Archiv mailen“. Letzteres öffnet eine neue Mail und hängt das entsprechende Archiv als Anhang an.

Ersteres bietet die Option, bestimmte Bilder zu verändern (werden zuvor mit einem Häkchen markiert). Im zweiten Schritt werden diese dann in ihrer Größe und ihrer Kompression verändert, um Speicherplatz einzusparen.


Dabei sollte es mehrere Optionen geben u.a.:

– stark/mittel/schwach komprimieren/verkleinern

– Ausgewählte Bilder so verkleinern, dass alle Daten, die im Archiv enthalten sind, eine bestimmte Dateigröße nicht überschreiten (Diese Funktion würde das Versenden von Bildern per Mail um ein Vielfaches vereinfachen, da man nicht mehr manuell die Bildgröße herabsetzten müsste – z.B. > 4 MB).


Sehr praktisch wäre dabei eine Bildervorschau, um die Qualität nach dem Umrechnen der Bilder vorab überprüfen zu können.


Hiermit möchte ich mich bei allen Lesern für Ihr Interesse bedanken und hoffe, dass sie die Ideen in die Welt heraus tragen.

Grüße an alle und die Welt!


Paradiesstaub


Ubuntu Brainstorm – Stimmt hier für meine Idee ab!

Konzept – Ubuntu-Gate-Search – PDF

Ubuntu.com


Ubuntu-Logo

Ein Ideensprung hin zu mehr Offenheit


Vor jeder Wahl prasselt eine Unmenge an Informationen auf uns hernieder, Bilder, Plakate, Fernsehdebatten usw., doch was machen die Politiker in ihrer restlichen Zeit? Zwar könnte ich mich informieren, indem ich jeden Tag Stunden lang (wahrscheinlich eher den ganzen Tag lang) Medienberichte sehe und lese, doch so groß ist mein Politikinteresse dann doch nicht (die Nachrichten und ein paar Internetseiten decken weitestgehend meinen Bedarf).

Die hier vorgeschlagene Idee soll zu mehr Klarheit verhelfen und einem politikinteressierten Bürgen das Auffinden von Informationen erleichtern.


– Sämtliche der Öffentlichkeit zugängliche Bundestagsdebatten sollten gefilmt (ogg-Format) und den Bürgern digital leicht zugänglich gemacht werden (in Form einer Extra-Unterseite, im Archiv, für jede Debatte).


– Die Mitschrift jeder Rede (Verweis unterhalb des Videos) sollte in Textform (PDF) ebenso frei zugänglich sein.


– Mitsamt einer Liste, auf der alle anwesenden Parlamentarier aufgeführt sind.


– Eine Auflistung sollte die Redezeiten der Parlamentarier dokumentieren (Name/Partei: …. Vortrag: 13:34 – 14:12)


– Alle behandelten Inhalte (Regierungsgutachten, usw.) sollten ebenso auf der Seite zu finden sein (keine Links zu externen Inhalten, da diese gelöscht oder verändert werden können).


– Alle Informationen einer Sitzung (der komplette Inhalt – Video & Texte) sollten in einem Paket (zip-Datei) zum Download angeboten werden.


– Da diese Informationen dem Volk zustehen und auch verbreitet werden sollen, schlage ich vor, sie unter eine Creative Commons-Lizenz (CC-Lizenz) zu stellen.


Das Ganze wäre sicherlich zu bewerkstelligen und würde für erheblich mehr Offenheit sorgen. Ist mir ein Politiker unbekannt, sehe ich schnell online nach. Durch ein solches System wäre es einfacher, den Kurs verschiedener Parteien/Politiker genau zu verfolgen und sich eine Meinung, fernab der Mainstream-Medien, zu bilden. Dieses System würde sich auch für das Europa-Parlament wunderbar anwenden lassen, worüber nur lückenhaft berichtet wird.


Ein Ideensprung hin zu mehr Offenheit – PDF

Internet-Suchmaschine durch ein P2P Netzwerk betreiben


Rechenpower ist eine Form von Macht, die größtenteils ungenutzt bleibt. Diese Macht könnte man einsetzen, um die Fesseln großer Konzerne zu zerschlagen und dadurch interessenunabhängig zu agieren. Mir schwebt dabei eine Internet-Suchmaschine vor, die durch die gebündelte Rechenpower vieler Heimcomputer via P2P Netzwerk agiert und für jedermann kostenlos ist. Die Software (Open Source) sollte durch ein Community-Projekt entwickelt und gepflegt werden, wobei die Moderation einer extra dafür gegründeten Dachorganisation unterliegen sollte.


Vorteile:

– Umso mehr Menschen das System benutzen, desto schneller/besser ist es (Rechenpower steigt stetig an durch die Computer-Weiterentwicklung).

– Die Kosten werden aufgeteilt und sind somit sehr gering (Traffic, Strom …).

– Offenheit bedeutet Sicherheit und Kontrollierbarkeit seitens der Nutzer.

– Das Auffinden und Anzeigen von Wissen ist Macht, das dadurch in die Hände der Allgemeinheit gelegt wird (wo sie auch hingehört).


Nachteile:

– Eine kritische Userzahl wird benötigt, damit das System funktioniert.

– Große Konzerne und Regierungen dürften darüber überhaupt nicht erfreut sein.

– Eine Manipulierbarkeit ist nie ganz aus zu schließen (Missbrauch als Botnetz).

– Mit dem Interesse der Menschen steht und fällt das Projekt.


Über die Software:

Die Software sollte Client und Server sein und auf einen Teil der nicht verwendeten Systemressourcen zurückgreifen. Werden diese durch den User benötigt, unterbricht das Programm seine Arbeit, bis die Ressourcen erneut zur Verfügung stehen. Ein kleiner Teil der Festplatte sollte zudem als Daten-Ablageort reserviert sein, um die gesammelten und errechneten Informationen zwischen zu lagern. Diese werden dann teilweise an einen Master-Server übermittelt, dessen Aufgabe es ist, den einzelnen Clienten Aufgaben zuzuweisen.


Finanzierung:

Das Netzwerk würde über eine gewaltige Rechenpower verfügen, die man teilweise vermieten könnte, um mit dem Geld notwendige Investitionen zu tätigen. Eine Organisation, die nicht über eine gewisse Finanzkraft verfügt, wird es sehr schwer haben sich durch zu setzen. Dabei kann Geld Abhängigkeit sowie Unabhängigkeit bedeuten, je nachdem wie man es einsetzt und wem es gehört. Das Startkapital müssten Investoren bereitstellen, denen bei Erfolg ein bestimmter Prozentsatz zustände (z.B. 20%), zuzüglich ihrem investierten Geld. Dabei würden sie keine Anteile und kein Mitspracherecht innerhalb des Projektes erhalten. Es wäre somit eine reine Risikoinvestition mit der Aussicht auf hohe Rendite. Die Verdienstmöglichkeit der Dachorganisation sollte eine Obergrenze nicht übersteigen können, um möglicher Geldgier vorzubeugen. Zudem sollte ausgeschlossen werden, dass die Dachorganisation jemals an die Börse geht oder Schritte unternimmt, die zu einer Fremdbeeinflussung führen könnten.


Überkapazitäten:

Falls Rechenpower-Überkapazitäten vorhanden sind, könnte man diese kostenlos wissenschaftlichen Projekten zur Verfügung stellen unter der Bedingung, dass diese ihre Ergebnisse unkompliziert jedem, ebenfalls kostenlos, zugänglich machen. Welche Projekte dabei unterstützt würden, wäre auf der Homepage der Dachorganisation, durch ein öffentliches Voting zu entscheiden. Zudem wäre darauf zu achten, dass nur Projekte unterstützt würden, die einen möglichst großen Konsens erzielen und der Menschheit dienlich sind.


Abschließend bleibt zu sagen, dass mir die Idee sehr gut gefällt. Ich hoffe, dass sie eines Tages realisiert wird. Das zentrale Merkmal des Systems wäre die Unabhängigkeit und die unglaublich große Rechenpower. Dadurch wäre es ein Leuchtfeuer der Freiheit, das sich prima neben Linux, Wikipedia und anderen Gruppierungen in die Reihe der menschheitsfreundlichen und -fördernden Projekte einfügen würde.


Internet-Suchmaschine durch ein P2P Netzwerk betreiben – PDF